neu-7R1C1

Aktuelles und News

 

 

Unser Motto 2011 / 2012:

“Auch mit 40 hat man noch Träume”

DSC_00062011-10-12_18-11-080002

„Auch nach 40 Jahren hat der Karneval ab dem
11.11.2012 die Zügel fest in der Hand in Königsbrück“

DSC_00122011-10-12_18-12-130005_1

DSC_00072011-10-12_18-11-130003

 

40 Jahre Königsbrücker Fasching

Liebe Närrinnen und Narren, werte Gäste des Königsbrücker Faschings, der Königsbrücker Carneval-Club (KCC) möchte mal ein wenig in der Geschichte seines Faschings kramen.  Ein Hallo allen Bürgern, die sich an unserem Fasching nicht erfreuen können, also nichts mit dem Karneval an der Kappe haben möchten.  Eins ist für die närrische Menschheit genau so interessant und wichtig wie für den Rest der Welt: Feiern gehört zum Leben und da wird keine Gelegenheit ausgelassen.  Also ein kleiner Rückblick und schon stecken wir gemeinsam mittendrin. 

40 Jahre Königsbrücker Fasching: Im Jahr 1972 hatte ein Gastwirt die Idee am Stammtisch, man könnte mal versuchen, elf lustige Burschen zu einem Elferrat zusammen zu holen. Gerhard Dornig war der Gedanke entsprungen und Heinz Geier der erste, langjährig  verantwortliche „Macher“. Elf in Handarbeit, mit Pappe, Klebstoff und  Farbe produzierte erste Kappen sahen doch schon stattlich in blau/gelb aus. Ideen gab es die vielfältigsten, doch wir müssen ja auch bedenken, es war DDR und närrischer Spott total unerwünscht. Also entstanden für Wort und Spiel, die auf den Kopf gestellten Tatsachen des täglichen überplanmäßigen Erfolges. Ein Motto fanden die elf Gesellen zwar nicht, doch das erste Prinzenpaar, Seine To(ta)lität Prinz Dierk I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Giesela I. wurden vorgestellt.  Ohne Werbung war die HOG „Zum Schwarzen Adler“  recht erstaunlich gefüllt. Davon träumen wir heute. Erfolg spornt an und der selbsternannte „Elferrat“ war echt im Rennen. Heinz Geier zum ersten Präsidenten „gewählt“ und Saison zwei des Königsbrücker Faschings in Gaststätte, Cafe und Saal startete 1973 unter dem Motto „Rabbatz im Urwald“. Das Prinzenpaar, Seine To(ta)lität Bernd I.  und Ihre Lieblichkeit Christine I. liefen auch an der Spitze des ersten Königsbrücker Faschingsumzugs. Bernd Büschlepp , ein waschechter Oberlichtenauer, wurde 1981 für 20 Jahre nach Heinz Geier Präsident des mittlerweile gegründeten Vereins Königsbrücker Carneval-Club e.V. (KCC)  mit seinem Faschingsruf Tschako Hopp. Viel Verwunderung um diesen Ruf gibt es heute noch. Es handelt sich um den Zauberspruch eines „Urgesteins“ unserer Stadt, welcher seinen Trick mit dem Anheben eines Tschakos erfolgreich präsentierte.   

                                                                                                               40 Jahre Königsbrücker Fasching : In dieser Zeit 30 immer tolle Umzüge und wir erwarten auch den 31. dieses Jahr mit diesem Ideenreichtum der Vergangenheit. Eine stolze Bilanz mit Höhen und Tiefen.  Vielleicht erinnern sich Besucher dieser Veranstaltungen mit den ins Ohr gehenden Mottos wie z.B.:  Von der Pulsnitz bis zum Ozean (1975/76), Niemand ist mit Nischtem mehr zufrieden (1977/78), Was kann das Leben uns schöneres geben (1983/84), Wir drehen und wenden uns weiter (1990/91), Affentanz im KCC (2000/2001), Ein Kessel Buntes …(2003/04) oder der letzte Adler-Auftritt des KCC mit dem Motto „Spanische Nächte in der Arena  Zum Schwarzen Adler“ (2007/08). Auf Platz eins legen wir den 14. Königsbrücker  Fasching: „Wirtshaus der glorreichen Zünfte“ (1985/86). Das von Gerd Löwe gesungene Handwerkerlied „Denn unser Handwerk, das ist verdorben …“ erklingt noch heute.  Mit dem  Liedgut des KCC verbinden sich die Namen Heinz Geier und unseres Haus- und Hofsängers Helmar Hommel. Alle drei haben sich ihr Denkmal mit ihren Stimmen selbst gesetzt.   

                                                                                                               40 Jahre Königsbrücker Fasching: Ob im Stammhaus Schwarzer Adler, im Hotel Stadt Kamenz, im Fuchsbau Schmorkau, im Gasthof Reichenbach, in der KCC-Halle, im Schloss Königsbrück oder nun im Hotel Stadt Königsbrück , Fasching mit dem KCC war, ist und bleibt eine feste Größe in unsrer Region. Diesen Schwur leistet der KCC unter seinem, nun auch schon zehn Jahre im Amt befindlichen, Präsidenten Marko Anders, der auch das Leben eines Prinzen des KCC kennt. Alle drei Präsidenten haben gleiches Leid, doch immer erfolgreich gemeistertes, erlitten. Sie mussten in ihren Amtsperioden, natürlich mit Unterstützung der Mitglieder des Klubs, dem Motto von 1993/94 dienen:  „Königsbrücker Wanderzirkus“.
Der Königsbrücker Carneval-Club dankt allen, ob alle vierzig Jahre dabei gewesen oder dieses Jahr erstmalig, für Treue und echtes närrisches Verhalten mit seinem Königsbrücker Faschingsruf  

Tschako Hopp!


 

neu-7R4C1